Institut für Fertigungstechnik
u. Photonische Technologien

TU Wien

Effizienzsteigerung von Maschinen und Anlagen

Ein wesentlicher Schwerpunkt ist das Thema Energiemonitoring von Maschinen und Anlagen zur Bewertung und Optimierung der Effizienz von Produktionsprozessen. In diversen Fällen hat sich gezeigt, dass die Themen Energieeffizienz und Produktivität Hand in Hand gehen, d.h. durch die getätigten Analysen konnten sowohl der Energieverbrauch, als auch die Ausbringungsmenge des betrachteten Produktionssystems optimiert werden.

Im Mittelpunkt der Analysen steht die Ermittlung des Energieverbrauchs (Strom, Druckluft oder Wärme/Kälte) der entsprechenden Anlage(n) und relevanter Komponenten in verschiedenen Betriebszuständen. Auf Basis der Messdaten wird der Nachweis des Prozesswirkungsgrades sowie der Produktivität erbracht. Maßgeschneiderte tiefergehende Analysen können etwa energetische oder konstruktive Optimierungspotentiale aufdecken, eine Reduktion der Taktzeit über optimierte Prozessabläufe bzw. -technologien ermöglichen oder auch eine Energiebedarfsprognose samt Abschätzung der Lebenszykluskosten mit sich bringen. Darüber hinaus können Kennzahlen für Auslastung und Verfügbarkeit geliefert werden. Wir sprechen mit diesen Analysen somit sowohl Betreiber-, als auch Hersteller von Anlagen an.

Praxisbeispiel: Messtechnische Analyse einer Sonderwerkzeugmaschine für die Automobil-Serienfertigung

  • Steuerungstechnische Prozessoptimierung führt zu einer Reduktion des Energieverbrauchs um 21% bei einer Reduktion der Taktzeit von 5%
  • Erhöhung des jährlichen Outputs der Anlage um ca. 14.000 Stück pro Jahr

Praxisbeispiel: Benchmark verschiedener bestehender Produktionsanlagen für die Blechteilfertigung

  •  Steigerung der Produktivität um bis zu 300% über konstruktive und steuerungstechnische Maßnahmen

Praxisbeispiel: Bestimmung der Auslastung und Effizienz verschiedener Produktionslinien für die Schraubenherstellung

  • Untersuchte Anlagen produzieren im Schnitt nur 29% der Zeit und unterscheiden sich, je nach Auslastung, deutlich in ihrer Effizienz

  • Datengrundlage für eine Steigerung der Verfügbarkeit und Optimierung der Auslastung

  • Reduktion des Energieverbrauchs des Fertigungsbereiches um bis zu 60% über produktionsplanerische  Optimierungen