HPM - eine Cornet Success Story
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HPM steht für „High Performance Manufacturing“ und ist der Titel eines zweijährigen Projektes, dessen Ziel die transnationale Forschung und Vorstellung von High Performance Manufacturing, als einen vorwettbewerblichen Standard zur Stärkung der europäischen klein- und mittelbetrieblichen Zulieferindustrie mechanischer Komponenten, ist. |
Was ist CORNET?
Die Abkürzung CORNET kommt von Collective Research
Networking, wurde im Rahmen eines ERA NETs (European Research Area) entwickelt
und zielt im Wesentlichen auf transnationale kollektive Forschung ab, die über
Fach- bzw. Berufsverbände organisiert werden soll. ERA NET ist das
Hauptinstrument des Sechsten Rahmenprogramms der
EU. Collective Research strebt Branchenlösungen an und wird von Verbänden,
Innungen oder Clustern – also Verbindungen von Unternehmen – initiiert. Die
Ergebnisse der Forschung werden an die Mitglieder verteilt.
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Projektkonsortium Das HPM-Konsortium besteht aus je einer Interessensvertretung und einer Forschungseinrichtung der Länder Deutschland, Österreich und Slowenien. Insgesamt sind außerdem 21 Klein- und Mittelunternehmen (KMUs) aus allen drei Ländern im Projekt eingebunden. Die Gesamtkoordination liegt auf österreichischer Seite beim Automobil Cluster Vienna Region (ACVR). |
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Im Rahmen der Projektumsetzung partizipierten diese 21 KMUs direkt und ein Vielfaches an Firmen, die in gleichen oder ähnlichen Branchen beheimatet sind, indirekt an den Ergebnissen. Ziel des Projekts war die Erhöhung der Effektivität und Qualität von Fertigungsprozessen in Verbindung mit der schnellen und erfolgreichen Einführung von High-Tech-Materialien. HPM-Technologien umfassen neue Entwicklungen zur Verkürzung von Prozess- und Taktzeiten durch die Anwendung von optimierten spanabhebenden Verfahren, sowie durch den Einsatz von angepassten Werkzeugen und Maschinenkonzepten in Kombination mit integrierten Überprüfungen und optimierten Prozessketten. |
Cornet Success Story
Ein kleiner Teil des zweijährigen Gesamtprojekts wurde als Success Story auf der offiziellen CORNET-Internetplattform publiziert. Die Aufgabe war die Bearbeitung von glasfaserverstärkten Kunststoffen und die Minimierung des Werkzeugverschleißes. Durch eine Vielzahl von Schnittversuchen, die am Institut für Fertigungstechnik durchgeführt wurden, konnte der Fräsprozess deutlich verbessert werden. Durch diese Optimierung spart die Partnerfirma bis zu 500 € pro Schicht und Maschine bei der Bearbeitung von glasfaserverstärkten Kunststoffen.
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Das HPM-Buch Sämtliche Forschungsergebnisse wurden vom Konsortium in einem Buch zusammengefasst. Nach der Einleitung, in der das Projekt und dessen Zielsetzung ausführlich beschrieben ist, werden im Hauptteil die Ergebnisse und Diskussionen der grundlagen- und anwendungsspezifischen Untersuchungen ausführlich behandelt. Der dritte Teil des Buches beschreibt die im Projekt entstandene Datenbank mit Material- und Schnittparametern und das Wiki mit den Hauptthemen Referenzmaterialien, Werkzeugmaschinen / Fertigungsverfahren und Produktionsprozesse. Dieses Buch trägt den Titel „HPM – High Performance Manufacturing“ |
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(Herausgeber: Prof. F. Bleicher (TU Wien, Institut für Fertigungstechnik), Prof. J. Kopac (TU Laibach, Abteilung für Bearbeitungstechnologien), Prof. L.W. Meyer (TU Chemnitz, Professur Werkstoffe des Maschinenbaus) und Dr. V.Stich (Forschungsinstitut für Rationalisierung eV (FIR) an der RWTH Aachen), ist in deutscher und englischer Sprache erschienen.
Links:
HPM Projekthomepage
CORNET Eranet
Automobil Cluster Vienna Region
Downloads:
HPM Buch Inhaltsverzeichnis
CORNET Success Story
Ansprechpartner:
DI (FH) Christoph Dorn
Institut für Fertigungstechnik
Labor für Produktionstechnik
Landstraßer Hauptstraße 152
1030 Wien
Tel.: +43 1 58801 31160
Fax.: +43 1 58801 31195



