Institut für Fertigungstechnik
und Hochleistungslasertechnik

TU Wien
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24.06.2015 14:05 Alter: 2 Jahre
Von: mo

Forschungsprojekt BaMa gewinnt Clusterland Award 2015

Am 09.06.2015 wurde das Projekt als „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich Forschung & Entwicklung, Innovation“ prämiert.


Einen großen Erfolg für die TU-Wien darf das Team des Projektes Balanced Manufacturing vermelden. Das Projekt, an dem 5 Institute der TU Wien (Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik; Institut für Energietechnik und Thermodynamik; Institut für Managementwissenschaften; Institut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement; Institut für rechnergestützte Automation) sowie 13 Industriepartner zusammenarbeiten, wurde am 09.06.2015 mit dem Clusterlandaward 2015 in der Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich Forschung & Entwicklung, Innovation“ unter 80 eingereichten Projekten ausgezeichnet.

Laut Jurybegründung zeichnet sich das Projekt durch den interdisziplinären Ansatz auf beiden Seiten aus. Auf der universitären Seite arbeiten fünf Teams zusammen und decken so eine breitere Palette in der Forschung ab. Dies allein verdient eine besondere Würdigung, insofern sich dieses Projekt gegen den Trend der Spezialisierung und der damit verbundenen Isolierung stemmt. Auf Seiten der Unternehmen sind mehrere Branchen beziehungsweise Unternehmensgrößen systematisch eingebunden. Aufgrund des Volumens und der Laufzeit des Projekts ist hier mit substanziellen Ergebnissen zu rechnen. Vor allem ermöglicht die systematische Einbindung der Industrie auch wesentliche Inputs für die universitäre Forschung und deren langfristige Ausrichtung. Ein dritter Aspekt verdient eine besondere Würdigung, nämlich die Konzentration auf den Energieaspekt, der zugunsten der Zeit- und Kostenoptimierung durchgängig vernachlässigt wird. Immerhin nimmt der produzierende Sektor neben Gebäude- und Mobilitätssektor ein Drittel des Energieverbrauchs in Anspruch. Aus diesen Gründen – das Thema und die Systematik des Aufgreifens des Themas – verdient dieses Projekt den Preis für das beste Kooperationsprojekt im Bereich Forschung & Entwicklung und Innovation.